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Das ARCHIV aktueller Berichte finden Sie [ hier ... ]


[12.07.2004] Dodo in der Schule bzw. Zeitung

Naturkunde-Unterricht einmal anders:
Goiserer Tierarzt begeisterte Schulkinder


BAD GOISERN. Eindrücke, die sicher auch noch in den Ferien nachwirken werden, verschaffte der Goiserer Tierarzt Karl Hofbauer Volks- und Hauptschülern seiner Heimatgemeinde bei einem Besuch mit Hund, Mäusen, Ratte und "Dodo".

Katzen, Hunde, Meerschweinchen, Mäuse, Igel, Schlangen, einmal auch ein Schimpanse: Viele verschiedene Tiere haben Volks- und Hauptschule von Bad Goisern schon gastfreundlich aufgenommen. Am Mittwoch kam besonderer Besuch in die VS: Mäusebussardbaby Dodo mit "Ziehmutter" Tierarzt Karl Hofbauer, Hund Schwaki, einer Mäusefamilie und Ratte Jena.
Hofbauer nützte die Gelegenheit, den Kindern eindringlich den richtigen Umgang mit Tieren im Allgemeinen, mit kleinen Tierfindlingen im Besonderen näher zu bringen: Nur offensichtlich verletzte Tiere gehören zum Tierarzt, in Gefahrenbereichen wie Straßen aufgefundene Tiere soll man in Sicherheit bringen. Alle anderen darf man nicht berühren, da sich in der Regel die Mutter ganz in der Nähe aufhält.

Dodos drei Kückengeschwister starben bei einem Missgeschick, durch das der Bussardhorst zerstört wurde. Der Piepmatz wird, seit er einige Tage alt war, von Karl Hofbauer aufgezogen und begeisterte die Schulkinder, die ihn unter Anleitung füttern durften und auf deren Rufe er jedes Mal mit leisem oder lauterem Pfeifen antwortete. (gs)
vom 12.07.2004


[07.03] Hundehaltegesetz
Ab Juli 2003 gilt das neue Hundehaltegesetz in OÖ., wenn Sie jetzt schon daran interessiert sind, dann klicken Sie hier (pdf-Dokument!): http://www.ris.bka.gv.at/lgbl-oberoesterreich/
(Bei Suchlayout Landesgesetzblatt Nr.: 143 eingeben und auf Suche starten drücken)

[9.08.03]
Green Card
Als erste Hundehalterin des Salzkammergutes freut sich Birgit E. über den Sachkundenachweis. Nund "darf" sie ihren Hund am Gemeindeamt anmelden und hat dem Gesetz Genüge getan :-)


Knock out für Flöhe:
Ab sofort gibt es ein Medikament zum Einnehmen für Hunde und Katzen das innerhalb von 15 Minuten gegen Flöhe am Tier wirkt.
Diese Tablette tötet bis 100 % der Flöhe innerhalb von nur 6 Stunden.
Wenn ihr Tier also schon Flöhe hat, haben wir hier das Sofortmittel. In Kombination mit einer Langzeit-Floh-Behandlung wie bisher (Tropfen ins Genick, Flohband oder andere Antiparasitika) hat man hier das ko-Mittel gehen die Lästlinge an unseren Haustieren.

No milk today!
[ Zur Flash-Animation ... ]
Copyright Camilla Eriksson, MillanNet


Naturjuwel in Bad Goisern!

Eisvögel an der Goiserer Traun

Seltene Gäste sind momentan an der Goiserer Traun zu sehen und zu hören: Ein Pärchen Eisvögel, der farbenprächtigste Vogel in unserer Gegend, konnte nicht nur beobachtet, sondern auch fotografiert werden. Dieser sperlingsgroße Vogel mit einem dolchartigen, großen Schnabel und glänzend metallisch-blaugrünem Rücken benötigt zur Aufzucht von Jungen ein senkrechte Sand- oder Lehmwand. Dies ist wohl der Grund, warum dieser Stoßtaucher bei uns selten vorkommt. Nehmen sie also beim nächsten Spaziergang entlang der Traun ein Fernglas mit, vielleicht haben sie auch solch ornithologisches Glück!


(08.03) SACHKUNDENACHWEIS/
HUNDEKUNDE-KURS

Personen, die bisher noch keinen Hund gehalten, oder noch nie eine Hundeausbildung absolviert haben, müssen ab 1. Juli 2003 einen allgemeinen Sachkundenachweis erbringen.
Dieser erfordert eine mindestens zweistündige theoretische Ausbildung durch einen Tierarzt und einen Ausbildner. Im Kurs werden die wichtigsten Kenntnisse für eine tierschutzgerechte Haltung von Hunden vermittelt, vor allem:
+ Allgemeines zur Gesundheit von Hunden
+ Wesen und Verhalten von Hunden
+ Kosten für Anschaffung und Haltung
+ Gesetzliche Regelungen über Hundehaltung

Personen, die bereits einen Hund halten oder mit einem früher gehaltenen Hund nachweisbar eine Ausbildung absolvierten, müssen keinen allgemeinen Sachkundenachweis erbringen.
Durch neue „Erlässe“ wird die „Tauglichkeit“ der neuen Hundeverordnung verbessert bzw. erst ermöglicht, so kann der Sachkundenachweis bei der Anmeldung eines Hundes der Gemeinde nachgereicht werden.

Für den verantwortungsvollen Hundehalter hat sich nicht allzu viel verändert, auch bisher nahm man z.B. seinen vierbeinigen Gefährten bei Menschenansammlungen an die Leine.
Dennoch sind neue gesetzliche Regelungen teilweise einschneidend.

All diese Themen haben Goiserer, Obertrauner, Gosauer und Hallstätter Hundebesitzer beim
HUNDESTAMMTISCH am 8. August im voll gefüllten Saal beim Kunze besprochen. Aber nicht das (Landes)-Gesetz war das alleinige Thema. Vielmehr die lokalen Gegebenheiten, sprich Leinenzwangverordnung der Gemeinde Bad Goisern, stießen bei Hundehaltern auf Unverständnis und Ablehnung.
Zahlreiche Wortmeldungen zeigten auf, wie verantwortungsvoll die Anwesenden mit dem Thema Hundehaltung umgehen und auch um Konsens bemüht sind.
Dennoch sehen sich viele Wanderer, gleich ob mit oder ohne Hund, von den „immer und überall“ auftretenden Bikern auch gestört bzw. gefährdet.
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme ist jedoch auch hier ein Nebeneinander möglich.
Bei zahlreichen Wortmeldungen kam ein Gefühl der Diskriminierung der Hundehalter zu Tage, wegen vielleicht ein paar schwarzen Schafen, der dazugehörenden „Hundehatz in Medien“ wird einem Großteil der Tierhalter Knüppel vor die Füße gelegt, die wirklich nicht nötig wären.

Nachdenklich stimmte die Runde auch die Frage einer deutschen Urlauberin, die nach Bad Goisern seit nun 20 Jahren MIT Hund in unsere Gegend kommt, ob sie nächstes Jahr wieder kommen solle !!
So eine – amtlich verordnete – Hundefeindlichkeit vermiese ihre Freude nach Goisern zu kommen.

Auch wurde unsere Gemeinde mit anderen Orten verglichen, wobei Goisern schlecht im Vergleich zu z.B. Obertraun, Schwanenstadt oder auch sogar Großstädten abschnitt.
Natürlich kam auch der Spitzenreiter in Bezug auf Höhe der Hundesteuer zur Sprache. Hier liegt unsere Kommune ganz vorn – als teuerste Gemeinde!

Ungelöste Fragen blieben auch:
# Kann die Gemeinde „Leinenzwang“ über Wege verfügen, die nicht der Gemeinde gehören ?
# Offen blieben die Besitzverhältnisse mancher „verleinter“ Wanderwege.
# Kann man seinen Hund noch artgerecht halten ? Im Tierschutzgesetz wird dies verlangt, in der Gesetzespraxis aber von Land und Gemeinde aber stark eingeschränkt bis verunmöglicht !

Der Abend endete nach einer harmonischen Diskussion mit einer
Petition an die Marktgemeinde Bad Goisern:

Wir bitten hiemit die Gemeinde Bad Goisern, die erlassene Verordnung zum OÖ – Hundegesetz wieder zurück zu nehmen und den im Gemeindejournal veröffentlichten Leinenzwang (genannte Wanderwege) in Goisern aufzuheben.



Hundeführerschein
Sprach Wanda zu ihrem Sohn:
"Alle reden jetzt vom Hundeführerschein, sind doch eh schon genügend Rindviecher in den Autos unterwegs!"


Zeitungsbericht in OÖN

Tierarzt rettete alkoholisiertem Hund Leben

BAD GOISERN. Eine für sehr viele Menschen tödliche Menge von 4,8 Promille Alkohol hatte ein nur zwölf Kilogramm schwerer Hund im Blut. Ein Goiserer Tierarzt rettete dem Vierbeiner das Leben.

Für den Veterinär Karl Hofbauer dürfte es sich wohl um einen der kuriosesten Fälle seiner Laufbahn handeln: Vor wenigen Tagen suchte eine deutsche Urlauberin die Praxis des Tierarztes in der Goiserer Ortschaft Reitern auf. Ihr sechs Monate alter und zwölf Kilogramm schwerer Polnischer Hirtenhund litt an einem Problem. Da er alles fresse, was ihm unterkommt, habe er auch vor einem 30 Dekagramm schweren Stück frischen, rohen Germteigs nicht Halt gemacht und es „auf einen Sitz“ verschlungen, schilderte die Hundehalterin dem Tierarzt. Nun habe ihr Liebling Koliken und große Schmerzen. Karl Hofbauer diagnostizierte starke Darmgasentwicklung und hochgradige Flatuleszenz. Das Tier habe sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befunden, so der Veterinär im OÖN-Gespräch.

Er habe den Hirtenhund daher stationär aufgenommen. „Ich habe schon von Anfang Zweifel gehegt, ob nicht Alkohol im Spiel gewesen sein könnte“, sagt Hofbauer. „Der Hund muss noch zusätzlich etwas gefressen haben, was die starke Gärung begünstigt hat.“ Eine Blutuntersuchung, die ein humanmedizinisches Labor durchführte, gab dem Tiermediziner recht.

Sein vierbeiniger Patient hatte 4,8 Promille Alkohol im Blut – eine Menge, die laut Vergiftungszentrale des Wiener AKH bei vielen Menschen zum Tod führen kann, „speziell dann, wenn sie nicht geeicht‘ sind“, wie Hofbauer anfügt.
Dem aus welchem Grunde auch immer schwerst alkoholisierten Hund geht es nach fast einem Tag Koma mittlerweile wieder gut. „Am Mittwochmorgen kam er mir entgegen“, berichtet Karl Hofbauer. „Zwar noch torkelnd, aber er ging gleich zur Futterschüssel.“

Zeitungsbericht in den
von Gary Sperrer
www.nachrichten.at

Last updated 15.03.2006 • © Tierambulanz Bad Goisern, Dipl. Tierarzt K. Hofbauer • A-4822 Bad Goisern • ordination@tierambulanz.net