Home
Die Ordination
Aktuelles
Archiv
Eigene
"Viechereien"
Tipps
Fotogalerie
Anfahrt/
Bad Goisern
Kontakt/
Newsletter
Impressum


Bäriges Bad Goisern

Der Luftkurort im Salzkammergut inmitten der Welt - Natur - Kultur - Region ist nicht nur ein Anziehungspunkt für "Hohe Tiere", seit Kurzem macht im Goiserertal auch ein "großes Tier" Halt.

Es ist MORITZ - ein Braunbär!.

Er ist ein braver Zeitgenosse, schließlich ist der Bär vor 7 Jahren in Mariazell geboren.

Bei seinen ausgedehnten Wanderungen im Salzkammergut kam er nun auch nach Goisern
und schaute sich unsere Heimat an.
Besonders gefielen ihm Rehfütterungen, die noch Restfutter vom letzten, milden Winter gelagert hatten. Mit seiner empfindlichen Nase ortete er ein noch volles Faß und entfernte ein Lärchenbrett mit einer einzigen Kralle!
Der Inhalt "Rehmüsli" schmeckte dem Bären sehr gut, nur die darin enthaltenen Rübenschnitzel quollen im Bärenmagen so stark an, dass er das blähende Futter postwendend wieder von sich geben musste.




Aufgebrochene Hütte
-
fiel dem aufmerksamen Jäger auf

Menschlicher Vandalismus war bald vergessen - erstmals in seinem Leben sah der Waidmann dann seltsame Spuren, die er gleich richtig deuten konnte.

Ein Bär in seinem Revier!















Fußabdrücke - deutlich erkennbar im feuchten Lehm














Fotos - von den hinterlassenen Abdrücken

Anhand dieser kennt der ÖBF-Bedienstete "seinen Moritz"



Bär bzw. Braunbär bzw. Ursus actor - Moritz

Foto wagner/gertenbach



Links:

Braunbär Finnland

Kurier 2.5.2006

Kurier 28.09.2007

erster Bär in Schweiz

Donaukurier

Salzkammergut Internet Zeitung

Natur Lexikon

Natur Foto

NABU

Nationalpark Ö

Umweltbundesamt

Badische Zeitung

Volksblatt

Rehmüsli - zielorientiert entfernte Moritz aus der Familie Ursus arctos ein paar Bretter und erreicht das einzige noch gefüllte Futterfaß.

Dürfte aber dann doch zuviel davon gefressen haben - im Rehfutter befindet sich auch Rübenschnitzel - und das quellt bekanntlich um ein vielfaches an, sobald es naß wird.


Erbrochenes - der Bärenhunger war wohl bald verflogen und das Bauchweh samt Blähungen da!

Wir fanden an die 20 Stellen mit Erbrochenem. Hier hätte Moritz eher einen Bärendoktor als einen Bärenanwalt gebraucht :-)


Bärenanwalt - Herr Walter Wagner entnimmt fachmännisch Beweismaterial: Haare und Kotproben


Haare -

Jeder Täter hinterlässt Spuren - und wenn es nur ein paar Haare sind. Sie werden einer DNA-Analyse unterzogen und werden beweisen, dass es Moritz war.


Wie verhalte ich mich beim Erblicken eines Bären?
Reden sie ihn an, klatschen sie in die Hände und weg ist er. Besser: holen sie den Fotapparat raus und machen sie ein Foto.
Sie haben wahrscheinlich 2 Sekunden dazu Zeit ! Dann ist er weg!

MELDEN sie bitte diesbezügliche Beobachtungen an den Bärenanwalt oder an mich, ich leite sie gerne weiter.

Noch etwas: Wanderer und andere Menschen in freier Natur haben ganz selten die Chance einen Braunbären zu Gesicht zu bekommen. Auf einen Kilometer weit kann er sie schon riechen. Viel besser als ein Hund, der schon einen sehr gut entwickelten Geruchssinn hat.
Deswegen findet sich dieser nachtaktive Spezialist auch in unseren Wäldern so gut zurecht.


Links:

ORF.at vom 27.9.2007

OÖN 25.09.2007

OÖN vom 1.10.2007

Steckbrief von Moritz

Topokarte Österreich Bär

Webblog Braunbär

OÖN 23.05.2007

ORF.at vom 1.2.2007

ORF.at vom 16.6.2007

WWF Braunbär

Wikipedia



Last updated 01.10.2007 • © Tierambulanz Bad Goisern, Dipl. Tierarzt K. Hofbauer • A-4822 Bad Goisern • tierambulanz(@)aon.at